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            <title>Erste Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024: Alles</title>
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                        <title>A12: Vorschlag für die Redezeiten</title>
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                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schlagen folgende Redezeiten vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbringung eigenständige Anträge und Satzungsänderungsanträge, Vorstellung zur Bewerbung: 3 min</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Änderungsanträge daran: 2 min</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gegenrede: So viel Redezeit wie die Einbringung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beantwortung der gesammelten Fragen bei Bewerbungen: 2 Min pro Frage
<ul><li>Wir lassen max. 4 Fragen zu (2 FINTA*, 2 offene). Wenn keine FINTA*-Frage (also eine Frage von einer Frau, inter, nicht-binären oder trans Person) eingegangen ist, dann darf die offene Frage auch nicht zugelassen werden.</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beantwortung von Fragen an den Haushalt: 5 min pro Frage</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Politische Rede: 10 Min</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 17:01:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V10 neu: Solidarität mit allen Betroffenen des Krieges in Israel und Gaza - Ceasefire Now! Bring them Home now!</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/solidaritat-mit-den-betroffenen-des-krieges-in-israel-und-gaza-cease-57557</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solidarität mit allen Betroffenen! Für ein Ende der Gewalt!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Berlin erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen des<br>
Israel-Palästina-Konflikts und fordert ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Zivilist*innen in Israel, Gaza und dem Westjordanland. Es muss Frieden und Gerechtigkeit geben.<br>
In Solidarität mit allen Betroffenen innerhalb der Zivilgesellschaft Berlins, die Opfer von rassistischen oder antisemistischen Angriffen wurden oder Angehörige verloren haben, sowohl Palästinenser*innen als auch Jüdinnen*Juden, verurteilen wir nachdrücklich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die brutale antisemitische und völkerrechtswidrige Vernichtungsaktion seitens der Terrororganisationen Hamas, &quot;Islamischer Dschihad in Palästina&quot; (PIJ), PFLP und weiterer auf Israel am 07. Oktober 2023. Uns bestürzt dabei auch das Ausmaß an systematischer geschlechtsspezifischer Gewalt und ihr gezielter Einsatz als Mittel des Terrors.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Den andauernden Terror gegen Israel sowohl aus Gaza durch Hamas, PIJ, PFLP und weiteren als auch aus Libanon, insbesondere durch die Hisbollah.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jene Militäroperationen der israelischen Regierung, die zu tausendfachen Tod und Vertreibung von Zivilist*innen geführt haben und über das völkerrechtlich verbriefte Recht auf Selbstverteidigung hinausgehen. Auch hier verurteilen wir jede Form geschlechtsspezifischer Gewalt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die antisemitischen Attacken auf Synagogen, jüdische Bürger*innen und jüdische Einrichtungen in Berlin, wie den Angriff auf die Gemeinde Kahal Adass Jisroel am 18. Oktober 2023.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir sehen die zahlreichen diskursverhindernden Absagen und Störaktionen bei Veranstaltungen im Wissenschafts-, Kunst- und Kulturbereich, sowie von Ausstellungen und Theateraufführungen, welche den Israel-Palästina-Konflikt oder jüdisches oder palästinensisches Leben thematisieren, sehr kritisch. Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut unserer Demokratie und müssen gerade in Zeiten des Konflikts geschützt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die illegale Siedlungspolitik durch die israelische Regierung und die damit einhergehende Gewalt durch IDF und Siedler*innen gegen Palästinenser*innen im Westjordanland.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die völkerrechtswidrigen Vertreibungs- und Vernichtungsfantasien, die von einzelnen Mitgliedern der israelischen Regierung bei einer Konferenz am 28.01.2024 geäußert wurden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Unterstützung des Terrors von Hamas, PIJ und Hisbollah durch das iranische Regime.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Antisemitismus lässt sich nicht mit Rassismus bekämpfen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lehnen das falsche Narrativ des &quot;Importierten Antisemitismus&quot; ab. Antisemitismus existiert schon lange in Deutschland, sehr viele antisemitischen Straftaten haben einen rechtsextremen Hintergrund. Antisemitismus ist jedoch nicht nur ein Problem im rechten Spektrum, sondern in allen Teilen der Gesellschaft und in allen politischen Strömungen anzutreffen. Dem treten wir entgegen.<br>
Aktuell erhalten die Stimmen von migrantisierten Menschen in den Medien und in politischen Organisationen häufig wenig Gehör. Palästinenser*innen werden dazu besonders diskriminiert und ausgeschlossen, da sie in Deutschland als staatenlos bezeichnet werden. Statt der Verbreitung von rassistischen Narrativen, setzen wir uns für eine bessere Repräsentation von marginalisierten Perspektiven.<br><br><br>
Stimmen von Palästinenser*innen wie von Israelis müssen gehört werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Antisemitismus an den Berliner Unis</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gegen Antisemitismus egal, wo!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir distanzieren uns ausdrücklich von linken Gruppen wie &quot;Waffen der Kritik/Klasse Gegen Klasse&quot;, die an der FU Berlin antisemitische Parolen und Lehren verbreiten. Wir verurteilen den mutmaßlich antisemitischen Angriff auf den FU-Studenten Lahav Shapira.<br>
Gleichzeitig lehnen wir die Forderung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner ab, eine Exmatrikulation von Studierenden im Hochschulgesetz wieder einzuführen. Die Rückkehr des repressiven Ordnungsrechts an Universitäten ist kein Ersatz für eine antisemitismus- und rassismussensible Staatsanwaltschaft und für Präventionsangebote in Schulen und Hochschulen. Gerade wenn Rechte Kräfte in Deutschland immer stärker werden, müssen wir darauf achten, dass Diskursräume wie unsere Universitäten die höchstmögliche Freiheit garantieren und kein Ordnungsrecht geschaffen wird, das die Exmatrikulation für politische Positionierung ermöglicht. Die Anwendung des Hausrechts im Extremfall von körperlicher Gewalt an der Hochschule halten wir für notwendig.<br>
Als Teil der Meinungs- und Versammlungsfreiheit an Universitäten sind für uns ganz klar auch Formen des zivilen Ungehorsams legitim. Zu diesen gehören auch friedliche und gewaltfreie Hörsaalbesetzungen, die keinennicht (israelbezogenen) Antisemitismus oder Rassismus propagieren.<br>
Eine dauerhafte Präsenz von Polizei auf dem Campus lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Internationalismus leben - International Druck für Frieden und eine Lösung des Konflikts ausüben!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Berlin fordern wir die GRÜNE JUGEND Bundesebene dazu auf, sich zur aktuellen Lage in Israel, Gaza und dem WestjordanlandWest-Bank zu positionieren und sich gemeinsam mit der FYEG (Federation of Young European Greens) und in progressiven Bündnissen für ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Zivilist*innen und für eine friedliche und gerechte Lösung des Konflikts einzusetzen.Wir sind besorgt über die Äußerungen einzelner politischer Gruppen, die die antisemitische und völkerrechtswidrige Vernichtungsaktion der Hamas, PFLP und anderer vom 07. Oktober 2023 mit über tausend Toten oder das Leid der Palästinenser*innen in Gaza verharmlosen, relativieren oder sogar rechtfertigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass sich Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen (MARE) in Bündnissen mit solchen Organisationen bedroht fühlen können und die Gefahr besteht, dass wir sie als Mitglieder und politische Mitstreiter*innen verlieren. Wir fordern deswegen die Bundesebene und die Landesverbände der GRÜNEN JUGEND, sich kritisch mit Bündnispartner*innen auseinanderzusetzen und ihre Entscheidungen für Kooperationspartner*innen für den Verband transparent zu machen.<br><br>
Wir begrüßen sehr, dass der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin aktuell unter Begleitung der Mobilen Beratung gegen Rechts seine Bündnisarbeit in dieser Hinsicht kritisch reflektiert und wollen die GRÜNE JUGEND Bundesebene ermutigen, vergleichbare Prozesse anzustoßen.<br><br>
Wir fordern die GRÜNE JUGEND Bundesebene auf, sich darüber hinaus öffentlich an die Seite israelischer Linker wie der Bewegung Standing Together zu stellen und sich dafür einzusetzen, dass ein gerechter und nachhaltiger Frieden geschaffen wird. Dazu gehören für uns:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein sofortiger, beidseitiger und nachhaltiger Waffenstillstand zum Schutz von Zivilist*innen in Israel, Gaza und dem Westjordanland.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine sofortige Freilassung der israelischen Geiseln</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage in Gaza</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>rechtsstaatliche Institutionen und demokratische Wahlen in den Palästinensischen Gebieten mit dem Ziel einer legitimierten Vertretung der Palästinenser*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Politische Autonomie für einen zukünftigen souveränen palästinensischen Staat. Das Recht auf Selbstbestimmung von Palästinenser*innen muss international anerkannt und gesichert sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Ende der Gewalt durch IDF und Siedler*innen in der Westbank</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Freilassung von fälschlich inhaftierten Palästinenser*innen in Israel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Ende der illegalen Siedlungspolitik durch die israelische Regierung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>und eine Zweitstaaten-Lösung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Entwaffnung und Auflösung der Terrororganisation Hamas und weiterer Organisationen, die sich an den terroristischen Angriffen auf Israel beteiligt haben sowie ein Ende der Angriffe aus Libanon auf Israel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die aktuelle israelische Regierung und ihre klare Positionierung gegen eine Zweistaatenlösung und einen Waffenstillstand kritisch. Mitglieder der israelischen Regierung und Parlament, die völkerrechtswidrige und menschenverachtende Vertreibungsfantasien gegen Palästinenser*innen geäußert haben, können nicht Teil eines nachhaltigen und glaubwürdigen Friedensprozesses sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Konflikt findet dabei nicht in einem Vakuum statt. Besonders die Rolle des Iran in der Unterstützung des Terrors gegen Israel sollte dabei verurteilt werden. Die Revolutionsgarden des iranischen Regimes spielen eine zentrale Rolle im koordinierten Terror in der Region und sollten deshalb auch als Terrororganisation eingestuft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem fordern wir die konsequente Aufklärung aller möglicher Verstrickungen zwischen UNRWA (dem UN-Hilfswerk für palästinensische Geflüchtete) und der Hamas sowie der Vorwürfe von Veruntreuung und Korruption gegenüber UNRWA. Abhängig von den Ergebnissen der Aufklärung braucht es wirksame Konsequenzen und Reformen. Diese müssen die aktuelle Lage in Gaza berücksichtigen und dürfen nicht zu einer Verschlechterung der humanitären Hilfe für Palästinenser*innen führen. Ein Kollaps der humanitären Hilfe, vor allem während des Krieges, wäre katastrophal. Im Gegenteil sollte die humanitäre Hilfe, frei von etwaiger Korruption und Zweckentfremdung, weiter ausgebaut werden. Um eine noch größere humanitäre Katastrophe zu verhindern, fordern wir die israelische Regierung auf, den freien Zugang zu humanitärer Hilfe in Konfliktzonen zu sichern und sicherzustellen, dass es nicht zu Blockaden kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein diplomatischer und multilateraler Friedensprozess kann nur Erfolg haben, wenn alle Bevölkerungsgruppen über demokratisch legitimierte Vertreter*innen verfügen, die sich einer friedlichen und gerechten Lösung des Konflikts verpflichtet fühlen.Ziel eines Friedensprozesses muss die Bildung von zwei souveränen, demokratischen, rechtsstaatlichen, sicheren und lebenswürdigen Staaten für Israelis und Palästinenser*innen sein.Wir streben weiterhin für einen dauerhaften Frieden in der Region. Eine friedliche Koexistenz zwischen Israel, Palästina und Nachbarstaaten ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ceasefire now! Bring them Home now!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:59:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V9: Nachbesetzung von Teams</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Nachbesetzung-von-Teams-1992</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Nachbesetzung-von-Teams-1992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In allen Teams unseres Landesverbands, die aktuell noch nicht in der Satzung festgeschriebene Wahlregelungen haben (Kampagnenteam, Antragskommission), können durch Rücktritt freigewordene Plätze durch den Landesvorstand nachbesetzt werden. Dies geschieht anhand einer allen Mitgliedern offen stehenden Ausschreibung. Dem Verband wird die Bewerber*innenlage und die Entscheidung transparent gemacht. Allen Mitgliedern wird die Möglichkeit geboten, die Kandidierenden kennenzulernen. Die Besetzung des Teamplatzes wird mitgliederöffentlich mindestens 2 Wochen vor Ablauf der Bewerbungsfrist ausgeschrieben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Teams wie die Antragskommission oder das Kampagnenteam sind inzwischen wichtiger Bestandteil unseres Verbandes. Sie übernehmen wichtige Aufgaben wie Hilfe bei der Organisation unserer Landesmitgliederversammlungen (LMV) oder Organisation unserer Kampagnen wie zum Beispiel der Europakampagne. Die Teams werden auf der LMV, die regulär zweimal im Jahr stattfindet, gewählt. Da sie aber noch nicht lange existieren sind sie noch nicht in der Satzung verankert und damit ist ihre Wahl nicht in der Wahlordnung der Satzung geregelt (wie bei allen anderen Wahlen im Verband). Das wollen wir zur nächsten LMV ändern und die Teams, nach einer Evaluierung ihrer Funktion und Nutzung im Verband, in der Satzung verankern.<br>
Bis dahin wollen wir uns aber absichern, dass wir arbeitsfähig in den Teams bleiben. Zur Zeit können bei Rücktritt im Team nur auf Landesmitgliederversammlungen nachgewählt werden, weil in den Anträgen zur Einsetzung einer Antragskommission und des Kampagnenteams keine Regelung für Nachbesetzung von freigewordenen Plätzen festgeschrieben sind. Nur beim Bildungsteam gibt es schon die Regelung, dass dieses bei Rücktritt durch ein Ausschreibungsverfahren durch den Landesvorstand nachbesetzt werden kann, dieses ist auch schon in der Satzung verankert. Dieses Verfahren haben wir auch schon genutzt und konnten dadurch weiter die Planung der Bildungsarbeit sicherstellen. Wir schlagen vor, dieses erprobte Verfahren auch auf die Antragskommission und das Kampagnenteam anzuwenden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:58:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V8: Emmauswald bleibt!</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Emmauswald-bleibt-30773</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Emmauswald-bleibt-30773</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Emmauswald in Neukölln soll einer Bebauung mit teuren Eigentumswohnungen durch den Immobilienkonzern Buwog/Vonovia weichen, die auch in den umliegenden Kiezen zu Preissteigerungenund Verdängung führt. Da es auf bezirklicher Ebene für dieses Vorhaben keine Mehrheit gefunden hat, hat der Senat das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans (B-Plan) an sich gezogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend Berlin stehen wir für eine sozial-ökologische Stadtentwicklung, die den Interessen der Berliner*innen folgt und nicht denen profitorientierter Immobilienkonzerne. Das Vorhaben der Buwog auf dem Emmauswaldgelände ist weder sozial noch ökologisch. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.<em> Keine Bebauung des Emmauswald</em>. Der Emmauswald in Neukölln soll erhalten und geschützt werden. Eine Bebauung mit Sozialwohnungen der anliegenden Brachfläche (die Teil des gesamten B-Plans ist) begrüßen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <em>Rückübertragung des B-Plan Verfahrens an den Bezirk Neukölln. </em>Ein Entzug der Planungsrechte durch den Senat, nur um die Gewinnmaximierung des Investors durchsetzen zu können, ist beschämend und hat nichts mit einem &quot;Gesamtinteresse Berlins&quot; zu tun. Bezirkliche Fragen der Stadtentwicklung sollen im Bezirk entschieden werden - hier also in Neukölln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <em>Behutsame Öffnung des Geländes. </em>Das Gelände soll möglichst zumindest in Teilen und unter Berücksichtigung des Naturschutzes für die Anwohner*innen geöffnet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Die Anpassung des Flächen- und Baunutzungsplans an die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort: die Einstufung des Geländes als Waldfläche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berlin braucht mehr sozialen Wohnraum und mehr ökologische Flächen. Eine Bebauung des Emmauswaldes ist weder sozial, noch ökologisch.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Sommer 2023 stellten die Berliner Forsten offiziell fest: Bei dem Gelände handelt es sich um einen Wald nach Landeswaldgesetz. Und zwar um den größten Wald in Neukölln!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeder Berliner hat das Anrecht auf 6 Quadratmeter wohnortnahe Grünfläche – in Nord-Neukölln sind es derzeit weniger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut Kartierung des Bezirks (Stand 2013) stehen auf dem Emmauskirchhof West 725 Bäume, wovon bereits 2013, 231 Bäume als erhaltenswert eingestuft wurden. Darunter sind 84 besonders wertvolle und prägende Bestandsbäume mit Stammumfängen &gt;130 cm gelistet, unter denen sich Linden, Eichen, Ahorn und Kastanien befinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hier gibt´s Infos zur Initiative: <a href="https://emmauswald-bleibt.de/">https://emmauswald-bleibt.de/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hier gibts mehr Infos zur Entziehung des Bebauungsplans durch den Senat: <a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/09/berlin-neukoelln-bezirk-senat-emmaus-kirchhof-wald.html">https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/09/berlin-neukoelln-bezirk-senat-emmaus-kirchhof-wald.html</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:57:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V7: Tempelhofer Feld bleib!</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Tempelhofer-Feld-bleib-16633</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Tempelhofer-Feld-bleib-16633</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Berlin setzt sich für den Erhalt des Tempelhofer Felds als Grün- und Naherholungsfläche ein. Dabei ist es besonders wichtig die Gesamtheit des Tempelhofer Felds zu schützen. Besonders die folgenden Bemühungen des aktuellen Senats sieht die Grüne Jugend Berlin kritisch und setzt sich dagegen ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Missachtung des Volkseitscheides von 2014</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen zweiten sogenannten Volksentscheid von oben&quot;, als undemokratisches Mittel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Randbebauung und die damit einhergehende Zerstörung der ökologisch und gesellschatlich wertvollen Flächen und faktischen Verkleinerung des Naherholungsortes.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grüne Jugend Neukölln hat folgendes letztes Jahr beschlossen und setzt sich deshalb auf Landesebene für den Erhalt des Temepelhofer Feld ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grüne Jugend Neukölln steht für eine Erhaltung des gesamten Tempelhofer Feldes ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Koalitionsvertrag der schwarz-roten Koalition in Berlin meint, es bedürfe einer neuen Debatte über die Zukunft des Tempelhofer Feldes. Es sollen Möglichkeiten einer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„behutsamen Randbebauung in begrenzten Teilen der Fläche“ ausgelotet werden.Dies sei aufgrund der „zugespitzten Wohnungsnot seit dem Volksentscheid 2014“ nötig. In diesem Vorhaben zeigt sich, wie CDU und Teile der SPD Entscheidungen, welche die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bürger*innen dieser Stadt in Volksentscheiden getroffen haben, nicht akzeptieren und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>umsetzen. Mit dem Volksentscheid zum Tempelhofer Feld von 2014 wurde ein Gesetz beschlossen, welches die Bebauung des Tempelhofer Feldes verbietet und die Stadt Berlin dazu verpflichtet, das Tempelhofer Feld in seiner Gesamtheit zu erhalten und aktiv zu schützen. (vgl. § 5 Abs. 2, 3 Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes). Mit dem Volksentscheid Deutsche Wohnen und Co. enteignen von 2021 wurde dem Senat der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auftrag erteilt „alle Maßnahmen einzuleiten“, welche für die Überführung von Immobilien in Gemeineigentum erforderlich sind und hierfür ein Gesetz zu erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anstatt sich an erstgenannten Volksentscheid zu halten und konstruktiv an der Umsetzung des zweitgenannten Volksentscheides zu arbeiten, fantasieren die Spitzen von CDU und SPD lieber von „Wohnquartieren mit breiten sozialen Angeboten“ und einem „internationalen städtebaulichen Wettbewerb“. Mit einer Randbebauung des Tempelhofer Feldes als Prestigeobjekt möchte die Koalition über die Nichtumsetzung des Volksentscheides Deutsche Wohnen und Co. und andere Probleme, wie die fortschreitende Errichtung von Bürogebäuden und Luxuswohnungen statt bezahlbaren Wohnraums auf bereits erschlossenen Freiflächen hinwegtäuschen. Wir fordern den Senat auf, die Entscheidungen der Bürger*innen zu akzeptieren und umzusetzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gegen eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes sprechen neben einer demokratisch getroffenen Entscheidung noch viele weitere Argumente. Das Tempelhofer Feld ist ein Alleinstellungsmerkmal Berlins. Es ist die größte innerstädtische Freifläche der Welt. Es hat große gesellschaftliche und ökologische Bedeutung für die Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Bewohner*innen der Bezirke Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg und Tempelhof und auch für die Berliner*innen aus nicht direkt abgrenzenden Bezirken stellt das Tempelhofer Feld einen wichtigen Ort zur Naherholung dar. In den Bezirken Kreuzberg und Neukölln befinden sich dabei auch die am engsten besiedelten Quartiere Berlins mit einer Bevölkerungsdichte von über 700 Einwohner*innen pro Quadratkilometer. In einer Stichprobe aus dem September 2020 wurde eine wöchentliche Besucherzahl von 194.214 Besuchern ermittelt. Aus diesen Zahlen lässt sich ablesen, dass gerade im Sommer die gesamte Fläche des Tempelhofer Feldes gebraucht und genutzt wird. Eine Randbebauung würde die zur Verfügung stehende Fläche verkleinern, wodurch diese wiederum überfüllter und unattraktiver würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus dem Besucher*innenmonitoring zum Tempelhofer Feld aus dem Jahr 2020 geht hervor, dass die Zufriedenheit der Besucher*innen mit dem Tempelhofer Feld im aktuellen Zustand höher liegt, als der Durchschnitt für Berliner Parks. Hierbei wurde durch die Besucher*innen insbesondere die Sicherheit des Parks, die Barrierefreiheit und die Erreichbarkeit des Parks positiv vermerkt. Auch die Luftqualität in Bezug auf Stickstoffoxide und Feinstaub ist auf dem Tempelhofer Feld besser als in den angrenzenden Kiezen. Wichtig ist auch, dass der Park anders als manche andere große Parkanlagen in Berlin wie der Britzer Garten oder die Gärten der Welt kostenfrei zugänglich ist. Durch diese Möglichkeit der Menschen das Tempelhofer Feld als Bewegungsraum zu Nutzen verbessert sich ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden was auch einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen hat, da dadurch auch Gesundheitskosten reduziert werden. Aus ökologischer Sicht ist das Tempelhofer Feld als Klimaregulator für die anliegenden Kieze von hoher Relevanz. So kann auf dem Tempelhofer Feld nachts Hitze ungehindert abstrahlen und so als Kälteinsel die umliegenden Kieze abkühlen.<br>
Zudem fungiert die große unversiegelte Fläche (221 von 303 ha, 73% der Fläche sind Wiesen) es als Versickerungsfläche für Regenwasser, welches so in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen kann. Des Weiteren trägt das Gelände auch mit der Speicherung von Kohlenstoff in Pflanzen zur Erreichung des Berliner Klimaziels bei. Das Tempelhofer Feld bietet einer großen Vielfalt an Lebewesen einen Lebensraum. Zudem stellt das Tempelhofer Feld ein wichtiges Denkmal für die Geschichte des Nationalsozialismus, des kalten Krieges und der deutsch-deutschen Teilung dar und steht mit seinen Flughafengebäude als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.<br>
Auch bautechnische und baupolitische Gründe sprechen gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes. So zeigt sich momentan bei der Bebauung des ehemaligen Flughafens Tegel, dass der Boden entkontaminiert werden muss, was einen großen Aufwand bedeutet. Zudem müsste der Baugrund auf dem Tempelhofer Feld neu erschlossen werden, sowohl verkehrstechnisch als auch für die Versorgung mit Wasser, Abwasser und Elektrizität. All dies würde dafür sorgen, dass die Wohnungen ohne eine Förderung durch die Stadt keinesfalls bezahlbar realisiert werden kann. Derzeit befinden sich in Berlin 14 Quartiere in der Planung und zum Teil in der Umsetzung.<br>
Eine Bebauung des Tempelhofer Feldes würde Personal in den zuständigen Stellen binden, welches ohnehin schon knapp bemessen ist und so die Umsetzung bereits geplanter und zeitnah umsetzbarer Projekte zur Schaffung von mehr Wohnraum verzögern.<br>
Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem schnellen Verfahren nicht mit der Fertigstellung von Wohnungen auf dem Tempelhofer Feld nicht vor 2035 zu rechnen ist, sodass die Pläne zur Bebauung nicht zur schnellen Lösung für die aktuelle angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt geeignet ist.<br>
Die gebauten Gebäude sollen laut Koalitionsvertrag zudem nur klimaneutral betrieben werden, nicht aber über ihren gesamten Lebenszyklus klimaneutral sein sollen. Der Bau und Abriss von konventionellen Gebäuden ist aufgrund der verwendeten Materialien (insb. Stahl und Zement) allerdings klimaschädlich. Das kann vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe nicht der Anspruch an ein neues Quartier sein.<br>
Abschließend wird noch auf die besondere Bedeutung des Tempelhofer Feldes für junge Menschen eingegangen. Hier finden Kinder und Jugendliche aus den anliegenden Bezirken, welche sich oftmals ein Zimmer mit mehreren Geschwistern teilen, einen Freiraum um sich mit Freund*innen zu treffen, ohne dass dabei Anwohner*innen gestört werden.<br>
All diese Argumente machen die Bedeutung des Tempelhofer Feldes in seiner für die anliegenden Kieze aber auch für Berlin insgesamt deutlich. Einen Eingriff in diesen für Menschen, Klima, Tiere und Pflanzen wichtigen Ort wollen wir nicht zulassen. Deshalb fordern wir die Koalition auf, gar nicht erst in Planungen für dieses Projekt zu gehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:56:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V6: Beschäftigte der BVG unterstützen - #WirFahrenZusammen</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Beschaftigte-der-BVG-unterstutzen-WirFahrenZusammen-48298</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Beschaftigte-der-BVG-unterstutzen-WirFahrenZusammen-48298</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Berlin solidarisieren wir uns mit den Streikenden Bus- und Bahnfahrer*innen der BVG und den Forderungen ihrer Gewerkschaft ver.di, welche lauten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· 33 Tage Urlaub</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Urlaubsgeld von 500€ pro Jahr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine Wendezeit* von 10 Minuten auf allen Linien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine Erhöhung der Ruhzeiten** im Fahrdienst auf 12 Stunden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>*Aufenthaltszeit an Endhaltestelle vor Abfahrt in die Gegenrichtung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>**Pausen zwischen Diensten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Solidarität zeigen wir in unserer Öffentlichkeitsarbeit, bei gemeinsamen Streiks am Streikposten von ver.di und unserer Teilnahme am WFZ-Aktionstag am 01.03.2024.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:55:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4: Gender-Budgeting-Konzept</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Gender-Budgeting-Konzept-59000</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Gender-Budgeting-Konzept-59000</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Definition Gender-Budgeting</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Berlin legen wir einen besonderen Fokus auf die Gleichstellung und Förderung von FINTA*-Personen. Das Gender-Budgeting dient als finanzpolitisches Werkzeug der Strategie des Gendermainstreamings und berücksichtigt die Geschlechterperspektive bei der Gestaltung unserer finanziellen Ausgaben. Durch eine datenschutz-sensible, doch möglichst genaue Erfassung soll das Gender-Budgeting einen transparenten Einblick in die Finanzen der GRÜNEN JUGEND Berlin, unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive, bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>FINTA*= Frauen, inter, nicht-binäre, trans* und agender Personen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Genaue Zielsetzung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das übergeordnete Ziel des Gender-Budgeting ist die Gleichstellung von FINTA*s und cis-männlichen Personen bei der finanziellen Ressourcenverteilung der GRÜNEN JUGEND Berlin. Die unterschiedlichen Lebenssituationen von FINTA*s und cis-männlichen Personen sollen in budgetpolitische Entscheidungen integriert und die Gelder der GRÜNEN JUGEND Berlin im Sinne einer Förderung von Gleichstellung eingesetzt werden. Dabei sollen mindestens die Hälfte der finanziellen Ressourcen der GRÜNEN JUGEND Berlin in die Förderung und Aufwandsentschädigung von FINTA* fließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kategorisierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für das Gender-Budgeting werden alle Ausgaben ohne Personenbezug nicht beachtet dazu zählen in der Regel Miete, Materialien für Büro- und Öffentlichkeitsarbeit, Transportkosten und Technische Ausstattung. Alle personenbezogenen Ausgaben werden im Gender-Budgeting erfasst und kategorisiert. Dabei sind die Kategorien Honorare, Personalkosten und Großveranstaltungen als &quot;besonders relevant&quot; einzuordnen, da bei Honorar- und Personalkosten ein direkter personeller Profit entsteht und Großveranstaltungen ab 20 Personen mit Anmeldelisten eine präzise Datenerhebung ermöglichen. Fahrtkosten, Geschenke, kleinere Veranstaltungen und Aufwandsentschädigungen werden ebenfalls ins Gender-Budgeting einbezogen. Dabei werden Aufwandsentschädigungen nur als &quot;mäßig relevant&quot; eingestuft, da der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin bereits durch die Satzung quotiert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Erfassung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine Veranstaltung der GRÜNEN JUGEND Berlin, welche von einem Gremium der Landesebene ausgerichtet wird, muss die Kategorie Gender mit der Anmeldung abgefragt werden. Kreisverbände und Fachforen sind von dieser Regelung nicht betroffen. Zudem wird das Gender-Verhältnis auf Erstattungsanträgen der GRÜNEN JUGEND Berlin festgehalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn mit externen Personen Honorarverträge abgeschlossen werden wird dabei das Gender festgehalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Datenschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Genderbezogenen Daten, welche nicht anonymisiert sind und im Rahmen des Gender -Budgetings gesammelt werden sind vertraulich zu behandeln. Sie dürfen nur Personen zugänglich gemacht werden, welche an der Finanzbuchhaltung der GRÜNEN JUGEND Berlin, im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses oder als Amtsträger*innen der GRÜNEN JUGEND Berlin, arbeiten. Sie werden werden spätestens mit dem Abschluss des Gender-Budgetings gelöscht oder unkenntlich gemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Keine Person ist dazu verpflichtet entsprechende Angaben zu tätigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Darstellung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Gender-Budgeting-Bericht werden die Gesamtausgaben der GRÜNEN JUGEND Berlin geordnet nach Kategorie und Gender in absoluten Zahlen und Anteilen des Haushalts aufgeführt. Die Ausgaben für Personal werden getrennt aufgeführt um eine Vezehrung durch den hohen Anteil am Gesamthaushalt zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den statistischen Daten folgen Empfehlungen um in der Zukünftigen Haushaltsführung einen besseren ausgleich nach Gender zu erreichen. Dabei gilt einer mögliche Benachteiligung von FINTA*-Personen besondere Aufmerksamkeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:52:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3: Soziale Lösungen für soziale Probleme statt Law-And-Order Symbolpolitik im Görli! </title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Soziale-Losungen-fur-soziale-Probleme-statt-Law-And-Order-Symbolpoliti-421</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Soziale-Losungen-fur-soziale-Probleme-statt-Law-And-Order-Symbolpoliti-421</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Berlin stellt sich gegen die vom Senat geplanten Maßnahmen für &quot;mehr Sicherheit&quot; im Görlitzer Park, welche das Umzäunen, die nächtliche Schließung des Parks und die Videoüberwachung der Eingänge beinhalten. Stattdessen fordern wir nachhaltige und soziale Lösungen, um die strukturelle Ursachen der Probleme im Park anzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit der Coronapandemie hat sich die soziale Lage dramatisch verschärft. Die aktuelle Situation im Park ist vom Konsum und Verkauf von immer härteren Drogen, zunehmender Verelendung und Abhängigkeit, und der daraus entstehenden Begleitkriminalität und Obdachlosigkeit geprägt. In Reaktion hierauf hat sich auch die Polizeipräsenz im Park in den letzten Jahren stark verschärft, jedoch ohne wirksamen Effekt auf die Problematik dort. Gleichzeitig lag der Fokus nicht auf der langfristigen Finanzierung von sozialen Angeboten im Görlitzer Park.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die neu vom schwarz-rot geführten Senat erarbeiteten Maßnahmen für den Görlitzer Park werden diese Probleme nicht lösen und stehen gegen den Willen vieler Anwohner*innen, die nicht beteiligt wurden sowie gegen die aktuelle Beschlusslage der BVV. Sie fördern zudem die Verdrängung in die unmittelbare Nachtbarschaft. Sie sind reine Symbolpolitik: Obwohl der Senat keine wissenschaftliche Grundlage oder klare rechtliche Zuständigkeit für den Bau des Zaunes hat, scheut dieser nicht die unverhältnismäßigen Kosten von 3 Millionen Euro, während an anderen Stellen in den Bezirken heftig das Budget gekürzt wurde. Außerdem marginalisieren und kriminalisieren diese polizeilichen und baulichen Maßnahmen Menschen, die unter einem unsicheren Aufenthaltsstatus leiden und potentiell von Abschiebung bedroht sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sicherheit im Park und im umliegenden Kiez wird durch repressive Law-And-Order Politik, wie durch das Absperren des Parks und durch Videoüberwachung nicht verbessert. Solche unterkomnplexen und populistischen Maßnahmen werden diesen vielschichtigen Problematiken nicht gerecht. Steigender Konsum von harten Drogen und damit einhergehende Begleitkriminalität lassen sich nur durch Maßnahmen wie rund um die Uhr geöffnete Konsumräume, ganzjährige Übernachtungsangebote für obdachlose Menschen, Ausweitung der Drogensozialarbeit sowie bessere Beleuchtung des Parks lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem müssen Sport- und Kulturangebote im Park gestärkt und besonders auch Jugendsozialarbeit gefördert werden, um den Park wieder zu dem wichtigen Erholungsort im Kiez zu machen, der er einmal war. Der Görlitzer Park sollte als Raum für Natur, Freizeit und Ausgleich für ALLE Anwohner*innen, Kreuzberger*innen und Besucher*innen zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Görlitzer Park zeigt außerdem beispielhaft, dass es in Deutschland eine regulierte Drogenpolitik, die Legalisierung von Cannabis sowie eine tatsächlich humane Einwanderungspolitik braucht, welche Menschen schnell Zugang zu legalen Aufenthaltstiteln, gesellschaftlicher Teilhabe und Arbeit ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir die GRÜNE JUGEND Berlin auf: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN das Thema verstärkt zu priorisieren und auf sie einzuwirken, die bloße Symbolpolitik des rot-schwarzen Senats, die nur auf Symptombekämpfung abzielt, noch stärker anzuprangern und nachhaltige Lösungen zu fordern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- in Kooperation mit anderen Jugendverbänden, wie mit der Parteijugend der SPD, den Jusos, Gespräche führen und gemeinsame Aktionsformate zu erarbeiten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- soziale Problematiken wie Drogenkonsum, Wohnungslosigkeit und besonders auch das Thema Jugendsozialarbeit und Angebote für Jugendliche auch berlinweit stärker in den Fokus zu rücken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sich mit anderen Landesverbänden und gesellschaftlichen Organisationen zu vernetzen um Strategien für derartige Problemlagen zu entwickeln, und auch Bündnis 90/ DIE GRÜNEN auffordern, dies zu tun</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sich einzusetzen für mehr Forschungsgelder zu harten Drogen wie Crack und Fentanyl im Bezug auf die sozialtherapeutischen Möglichkeiten und eventuelle Substitutiosnmittel.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einstimmig beschlossen von der Grünen Jugend Friedrichshain-Kreuzberg am 15.02.2024</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:52:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2: JUNGE PERSPEKTIVEN: ENGAGEMENT UND UNTERSTÜTZUNG BEI DEN WAHLEN 2024/2025</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/JUNGE-PERSPEKTIVEN-ENGAGEMENT-UND-UNTERSTUTZUNG-BEI-DEN-WAHLEN-2024-2-12703</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/JUNGE-PERSPEKTIVEN-ENGAGEMENT-UND-UNTERSTUTZUNG-BEI-DEN-WAHLEN-2024-2-12703</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>1. Eigenständige Kampagnen der GRÜNEN JUGEND Berlin</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als eigenständiger Jugendverband wollen wir junge Wähler*innen und vor allen Dingen<br>
Erstwähler*innen durch eigene Kampagnen und dazugehörigen Forderungen erreichen. Für unseren Europawahlkampf setzen wir auf die Strategie unseres Bundesverbandes, die Organizingmethoden enthält und darauf abzielt, junge Menschen über die Wahl hinaus zu politisieren und sie bei uns in den Verband einzubinden.<br><br>
Wir wollen diese neue Art der Kampagne anschließend evaluieren und die Ergebnisse für zukünftige Wahlkämpfe miteinbeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>2. Unterstützung der Ostwahlkämpfe</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ergebnisse der kommenden Wahlen in den Ostbundesländern haben für ganz Deutschland Relevanz. Wir erkennen diese hohe Relevanz für uns alle an und möchten die GRÜNE JUGEND Landesverbände in Sachsen, Thüringen und Brandenburg aktiv bei ihren Kampagnen im Sommer und Herbst 2024 und langfristig darüber hinaus unterstützen. Besonders auf Brandenburg soll wegen der geographischen Nähe zu Berlin ein Schwerpunkt liegen. Wir streben Kooperationen zwischen den GRÜNE JUGEND Kreisverbänden in Berlin und Brandenburg an. Außerdem wollen wir mit den GJ-Landesverbänden in den Ostbundesländern in den Austausch gehen und mit ihnen abgestimmt gezielt zu ihren Aktionen mobilisieren. Die Organisation und Mobilisierung der Kampagnenunterstützung im Osten erfolgt durch den Landesvorstand und das Kampagnenteam der GRÜNEN JUGEND Berlin. Wir unterstützen unsere Mitglieder und ermöglichen ihnen sich bestmöglich einzubringen, wo sie sich einbringen möchten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:49:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5 neu: Haushaltsentwurf 2024 inklusive Änderungsantrag</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/haushaltsentwurf-2024-inklusive-anderungsantrag-9317</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/haushaltsentwurf-2024-inklusive-anderungsantrag-9317</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Änderungsantrag</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:42:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5 neu: Haushaltsentwurf 2024 inklusive Änderungsantrag</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69067</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69067</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Änderungsantrag</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:41:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1: Mitte-Ost-AG als eigenständiger Paragraph</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Mitte-Ost-AG-als-eigenstandiger-Paragraph-20882</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/Mitte-Ost-AG-als-eigenstandiger-Paragraph-20882</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Paragraph nach § 13 wird ergänzt durch den Titel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;§ 14 Mitte-Ost-AG&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztes Jahr haben wir einen Satzungsänderungsantrag verabschiedet, der Regelungen zur Mitte-Ost-AG getroffen hat:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://herbst-lmv-2023-gjb.antragsgruen.de/Herbst-LMV-2023-GJB/mitte-ost-ag-63865">https://herbst-lmv-2023-gjb.antragsgruen.de/Herbst-LMV-2023-GJB/mitte-ost-ag-63865</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Antrag wurde ohne Titel beschlossen, deswegen steht aktuell in der Satzung als redaktionelle Anmerkung &quot;[§ 14 Mitte-Ost-AG]&quot;. Der jetzt gestellte Antrag sorgt nur dafür, dass dieser bisher informelle Titel offiziell bestätigt wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:32:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Vorschlag für die Tagesordnung</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/vorschlag-fur-die-tagesordnung-15237</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/vorschlag-fur-die-tagesordnung-15237</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Landesvorstand schlagen wir folgende Tagesordnung vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Begrüßung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Politische Rede</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 Leitantrag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Rechnungsprüfungsbericht und Entlastung alter Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Haushalt 2024</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Wahl Bildungsteam</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Satzungsänderungsanträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 Weitere Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8.1 Wahl Beisitz Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8.2 Wahl Delegierte zum Länderrat der Grünen Jugend</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8.3 Wahl Delegierte zur Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) B90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9 Inhaltliche Anträge</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:31:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D2: Bezahlkarten: Populismus auf dem Rücken von Geflüchteten tragen wir nicht mit! </title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/bezahlkarten-populismus-auf-dem-rucken-von-gefluchteten-tragen-wir-ni-23445</link>
                        <author>Elina Schumacher, Tariq Kandil</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/bezahlkarten-populismus-auf-dem-rucken-von-gefluchteten-tragen-wir-ni-23445</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegen Rechts hilft nicht selbst nach Rechts zu rücken:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die Grüne Jugend Berlin, lehnen die Einführung von Bezahlkarten für Geflüchtete ab. Nach GEAS und dem RückVG ist diese eine weitere von den Grünen mitgetragene Verschärfung, die Menschen marginalisiert, bevormundet und unter Generalverdacht stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Debatte rund um die Bezahlkarte konstruiert Probleme wo keine sind auf dem Rücken von Geflüchteten. Bezahlkarten stigmatisieren Menschen. Es gibt keine faktische Grundlage hinter der Behauptung, dass Geflüchtete Geld in ihre Heimat schicken und auch keine vernünftige Antwort auf die Frage, warum das überhaupt ein Problem sein sollte. Mit einer klaren Kante gegen Rechts hat die Einführung von Bezahlkarten nichts zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bezahlkarten machen das Leben teurer, denn an vielen Orten, die darauf ausgelegt sind, besonders günstige Angebote zu machen, kann nicht mit Karte bezahlt werden, wie bei den Tafeln, oder auf Flohmärkten und in Sozialkaufhäusern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Realität ist, dass Kommunen schon heute in der Lage sind, diese rassistische und klassistische Politik eigenständig umzusetzen. Dass Bezahlkarten nicht schon jetzt bundesweit eingesetzt werden, liegt u.a. am bürokratischen Aufwand hinter den Bezahlkarten, der Kommunen finanziell und personell belastet. Eine Neuregelung hierzu auf Bundesebene hat nichts mit tatsächlichen Unterstützungsbedarfen der Kommunen und Ländern zu tun. Wir lehnen auch die von der Union geforderte Einführung von Bezahlkarten für arbeitslose Menschen und Menschen in der Obdachlosigkeit ab. Auch hier ist klar, dass die Bezahlkarten keine Probleme lösen, sondern Stigmatisierung und Marginalisierung verstärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer auf Bezahlkarten pocht, hat die Lektion noch nicht gelernt: Schon in den 90er Jahren betrieb die CDU stigmatisierende Politik. Als Bezahlkarten damals in Berlin eingeführt wurden, nutzten viele Einzelhändler*innen die Not der Geflüchteten aus, um deren Guthaben gegen Geld zu wechseln; oft mit absurden Margen. Ab 2016 wurde in Erding erneut durch die Einführung von Bezahlkarten die Freiheit von Geflüchteten eingeschränkt, jedoch kam es oft zu tagelangen technischen Störungen, sodass auch dieses Konzept nach der Pleite des Zahlungsdienstabwicklers ruhen gelassen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Es ist nicht hinnehmbar, dass ausgerechnet Menschen, die oft Arbeitsverboten unterliegen, weniger als Bürgergeldempfänger*innen bekommen und ohnehin schon Traumata bewältigen müssen und Rassismus ausgesetzt sind, für politische Angstmache herhalten müssen. Das ist menschenverachtend.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Robert Habeck hat am 29.02.2024 und somit nach der Antragsfrist mit folgender Begründung den Grünen Widerstand gegen die Bezahlkarte aufgegeben: &quot;Die Bezahlkarte ist sinnvoll, um zu verhindern, dass Geld ins Ausland überwiesen wird. Entsprechend wird der Formulierungshilfe für die Einführung einer bundesweit einheitlichen Gesetzesgrundlage für die Bezahlkarte zugestimmt.&quot; Das ist einfach nur quatsch und hat mit grüner Politik und der Lebensrealität von Geflüchteten nichts zu tun.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:29:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1: Solidarität mit der Wasserbesetzung in der Grünheide: Tesla stoppen!  </title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/solidaritat-mit-der-wasserbesetzung-in-der-grunheide-tesla-stoppen-5134</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/solidaritat-mit-der-wasserbesetzung-in-der-grunheide-tesla-stoppen-5134</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die Grüne Jugend Berlin, stehen solidarisch mit den Aktivist*innen der Wasserbesetzung in der Grünheide. Tesla gefährdet aus kapitalistischen Profitinteressen unser Trinkwasser, unser Klima und die Arbeiter*innen in seinen Fabriken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen zusammen gegen Teslas Pläne die sogenannte &quot;Gigafactory&quot; zu vergrößern und dafür über 100 ha Wald in einem Trinkwasserschutzgebiet zu roden. Teslas Gigafactory gefährdet bereits jetzt das Grundwasservorkommen und die Qualität des Trinkwassers in Brandenburg und somit auch unser Trinkwasser in Berlin. Brandenburg ist bundesweit das Land mit der höchsten Waldbrandgefährdung. Wir haben das die letzten trockenen Sommer bereits erlebt: einem bereits gefährlich trockenem Gebiet Grundwasser zu entnehmen ist wortwörtlich brandgefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Vergrößerung des Werkes ist zudem ein neues Gaskraftwerk geplant. Die Anwohnenden haben sich in einer Bürger*innenbefragung gegen die Vergrößerung des Werkes ausgesprochen. Tesla ignoriert die Bedürfnisse der Anwohnenden vor Ort und stellt stattdessen seine Profitinteressen in den Vordergrund. Damit darf Tesla nicht durchkommen! Die Auswirkungen auf das Klima werden einfach ignoriert. Investitionen in fossile Energieträger befeuern die Klimakrise!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise lässt sich nicht durch die Herstellung von noch mehr Batteriezellen und teuren E-Autos lösen, denn die Klimakrise hat System: den Kapitalismus. Die Herstellung der Batteriezellen beruht auf der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen im globalen Süden und verstärkt neokoloniale Strukturen. Eine soziale Verkehrswende und die Bekämpfung der Klimakrise kann nicht über den privaten Konsum oder durch Wettbewerb gelöst werden. Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tesla beutet nicht nur die Natur, sondern auch die Arbeiter*innen in seinen Fabriken aus. In Tesla Werken häufen sich Berichte zu überdurchschnittlich vielen Arbeitsunfällen und hohen Krankenstände. Zudem boykottiert Tesla die Gründung von Gewerkschaften. Wir stehen solidarisch mit den Beschäftigten und befürworten die gewerkschaftliche Organisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend Berlin stehen wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- gegen die Vergrößerung der Gigafactory</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- gegen Investitionen in fossile Energieträger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- gegen die Rodung von Wäldern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- für den Schutz und die unabhängige Kontrolle von Grundwasser</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- für eine soziale Verkehrswende, die sich alle leisten können</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- für gewerkschaftliche Organisierung und den Arbeitsschutz der Arbeiter*innen in der Gigafactory</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus vergangenen Besetzungen wissen wir - Häufig werden sie gewaltsam von der Polizei geräumt. Polizeigewalt darf nicht toleriert werden. Als GRÜNE JUGEND Berlin stehen wir solidarisch an der Seite der Aktivist*innen und fordern die Politik auf, den Protest ernst zu nehmen, den Aktivist*innen zuzuhören und auf ihre Forderungen einzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lasst uns zusammen Tesla stoppen!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 28.02.2024 wurde die Grünheide in Brandenburg besetzt. Die Besetzung hat erst nach der Antragsfrist begonnen. Als Grüne Jugend Berlin wollen wir die Besetzung nicht nur auf der Straße und durch das Organisieren von parlamentarischer Beobachtung unterstützen, sondern das Anliegen auch in unsere Strukturen tragen und eine Position beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier findet ihr mehr Infos zu den Hintergründen der Besatzung und eine riesige Sammlung von weiterführenden Links: <a href="https://teslastoppen.noblogs.org">https://teslastoppen.noblogs.org</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:26:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5: EUphoria oder Krise? Europakampagne - Wir gehen rein!</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/EUphoria-oder-Krise-Europakampagne-Wir-gehen-rein-13816</link>
                        <author>Erste ordentliche Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin 2024 (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/EUphoria-oder-Krise-Europakampagne-Wir-gehen-rein-13816</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Waldbrände, Überflutungen, Arbeitslosigkeit, Menschenrechtsverletzungen, Krieg – Schlagzeilen, die täglich unsere Realität in Europa prägen. Während Spanien im Winter 30°C erreicht und in Italien die Wälder brennen, erstarken rechtsextreme Kräfte. In Frankreich lebt jedes fünfte Kind unter der Armutsgrenze, während der Sozialstaat abgebaut wird. Die EU schmückt sich mit Werten, während sie das Recht auf Asyl de facto abschafft. Diese Krisen treffen uns in ganz Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland versagt die progressivste Regierung, die aktuell möglich ist, auf ganzer Linie. Das 1,5°C-Ziel wurde verfehlt, während die AfD Prozente gewinnt und die Ampel rechten Narrativen hinterherrennt. Die reichen werden immer reicher, während die Last auf den Schultern der Ärmsten immer schwerer wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 9. Juni 2024 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Doch es ist schwer mit EUphorie auf diese Wahl zu blicken. Doch wir dürfen unsere Kritik an der EU nicht aus Angst leise stellen, den Rechten in die Karten zu spielen. Deswegen definieren wir als Ziel ein Europa, in dem die Bedürfnisse der arbeitenden Klasse und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen im Fokus stehen - Und nicht die Profite von Wenigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit der letzen Europawahl 2019 sind wir als Verband stärker geworden. Diese Stärke wollen wir nun nutzen, um in der Europakampagne junge Menschen für ein solidarisches Europa zu begeistern und Visionen von einem besseren Morgen auf die Straße zu bringen. Dafür fokussieren wir uns auf drei Themenfelder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein soziales Europa</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rechtsextremen in der gesamten EU werden immer stärker. Auch bei der Wiederholungswahl in Berlin hat die AfD deutlich dazugewonnen - trotz Correctiv-Recherche. Das ist kein Zufall. Menschen wählen nicht automatisch Rechts, weil es ihnen schlecht geht. Aber Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind, haben eine größere Anfälligkeit für rechte Märchen-Geschichten. Allein in Berlin leben über 600.000 Sozialhilfe-Empfänger*innen. Und wer Angst hat, keine bezahlbare Wohung zu finden, der glaubt auch schneller, dass die Asylbewerber*innen von Nebenan ihm diese wegnehmen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer rechten Kräften den Nährboden entziehen will, der muss soziale Politik machen. Und die gibt es zu wenig in der EU und in Deutschland. Während die Reichen immer reicher werden, müssen immer mehr Menschen den letzten Euro des Monats zwei mal umdrehen. Lindner klammert sich fest an seiner Schuldenbremse und die SPD will das Bürgergeld kürzen. Währenddessen leben allein in Berlin 1.200 Millionär*innen. Unsere Antwort auf diese Ungerechtigkeit ist ein solidarisches, soziales Europa mit einer vereinten Arbeiter*innenklasse für globale Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein klimagerechtes Europa</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das 1,5°C Ziel wurde 2023 überschritten. Das Versprechen auf dem sich vor allem die europäischen Länder, als kapitatlistische Zentren der Welt und damit als Hauptverursacher der Klimkrise, ausgeruht haben, wurde gebrochen. Das ist keine Überraschung, denn kein EU-Land zeigt den Mut im Sinne des Klimaschutzes voran zu gehen und effektive und notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Die EU-Kommission gibt sich zwar grün, doch im Zweifel haben Profitinteressen Vorrang. Auch der Berliner Senat hört lieber auf die Autolobby, und verfolgt Straßenbauprojekte wie die A100 oder die Atngentiale Verbindung Ost, anstatt das Geld in Klimaschutz zu investieren. Wir kämpfen für einen Klimaschutz, der die Profiteure zur Kasse bittet und das Leben der Menschen verbessert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein Europa der Menschenrechte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schaut man an die Grenze der EU, fehlt jede Spur von &quot;euorpäischen Werten&quot;. Während Menschenrechte gepredigt werden, lässt die EU tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken. Die &quot;Festung Europa&quot; wird ausgebaut. Dabei ist es oft die aubeutende Politik der europäischen Nationen selbst, die Menschen zur Flucht zwingt. Auch in Berlin-Brandeburg wird mit dem Abschiebenzentrum am BER eine Asylpolitik praktiziert, die ihren Namen nicht verdient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die deutsche Zustimmung zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und der damit verbundenen faktischen Abschaffung des Asylrechts zeigt, dass rote Linien ganz schnell vergessen werden. Egal wie groß die &quot;Bauchschmerzen&quot; auch sind, am Ende leiden die Menschen, die gezwungen sind ihre Heimat zurückzulassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist klar: Durch Abschottung flieht kein Mensch weniger. Wir verteidigen das Recht auf Asyl, denn es ist nicht verhandelbar! Gleichzeitig nimmt Rassismus und Ablehnung gegenüber geflüchteten Menschen zu. Dieser Hass und diese Hetze bedrohen nicht nur Geflüchtete an den Außengrenzen, sondern auch migrantisch gelesene Menschen in der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen stehen Menschenrechte und Antirassismus für uns im Mittelpunkt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ziele der Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel unserer Kampagne ist mehr als gute Wahlergebnisse für linke Kräfte - Ziel ist die Politisierung und Organisierung junger Menschen in Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen diese Kampagne nutzen, um als Verband zentrale Themen nach vorne zu stellen und weiter zu wachsen – denn nur, wenn wir viele sind, kann eine starke Linke für internationale Solidarität kämpfen! Dabei wollen wir vor allem migrantisierte Menschen und Personen unter 20 Jahren noch mehr ansprechen, als wir es jetzt tun!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europawahl hat dabei aufgrund des neu eingeführten Wahlalters von 16 Jahren und dem Wahlrecht für alle Menschen mit europäischem Pass ein riesen Mobilisierungspotential.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere kritische Analyse der aktuellen politischen Lage der EU schärfen und die Themen gemeinsam in Aktionen auf die Straße und an die Öffentlichkeit bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Auf allen Ebenen aktiv</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür wird die Kampagne dezentral stattfinden. Durch eine Eindbindung der Kreisverbände wollen wir die Menschen dort abholen, wo sie sind: An der Uni, der Schule oder am Betrieb. Gleichzeitg wollen wir vom Theoretischen zum Praktischen kommen und die Kreisverbände ausbilden, stärken und kampagnenfähig machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei werden die Kreisverbände durch den Landesvorstand mittels Bildungsangeboten und gemeinsamer strategischer Planung in enger Zusammenarbeit unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Parallel und im Anschluss zu der Europakampagne wird die (Neu-)Mitgliedereinbindung im Landesverband und den Kreisverbänden mit dem Ziel professionalisiert, dass neue Mitglieder gut integriert und aktive Mitglieder gefördert werden. Gemeinsam wollen wir den Verband nicht nur wachsen lassen, sondern auch aktive und gut ausgebildete linke Menschen hervorbringen, die politsch wirksame Arbeit leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europa, aber links.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Berlin werden wir die Europakampagne dafür nutzen, junge Menschen zu politisieren und unseren Verband zu stärken. Gerade im aktuellen politischen Klima ist für uns nämlich klar: Es gibt keine linken gesellschaftlichen Mehrheiten. Mit unserer Kampagne tragen wir unseren Teil dazu bei, linke Mehrheiten zu organisieren!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn ein solidarisches, klimagerechtes und soziales Europa?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das erreichen wir nur mit Links!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:23:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Außenbezirke von Innen stärken</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69053</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin (dort beschlossen am: 03.03.2024)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69053</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den ganzen Winter hat sich die Grüne Jugend Berlin mit einem Thema beschäftigt: Außenbezirke. Zunächst eine Begriffsdefinition: spricht dieser Antrag von Außenbezirken, meinte er ganz Berlin außerhalb vom Ring.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die in diesen Gebieten leben, kennen den täglichen Schmerz nur allzu gut, der Bus kommt mal wieder nicht, die S Bahn eh nur alle 20 Minuten, von einem Jugendzentrum träumen wir schon lange und nen späti suchste vergeblich. Tägliche Lebensrealität sieht hier eben anders aus. Aber wir, die Zeit unseres Lebens dort verbracht haben, wissen auch wie gut es ist noch ne Freifläche zu haben, auf der wir sprayen können. Oder haben als einize den BVG Muva verstanden. Und zumindest müssen wir nicht einschlafen um die U Bahn Endhaltestellen kenennzulernen. Wir sind viele – denn 70% der Menschen in berlin wohnen eben genau dort: außerhalb vom Ring.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend haben wir im letzten Winter viel gelernt und setzen stetig daran, unsere Arbeit in den Außenbezirken zu stärken. Und nicht nur das, auch Brandenburg hat unseren vollsten Support. Dabei sehen wir vor allem die Innenstadt-Mitglieder in der Verantwortung, ihren Beitrag zu diesem Strukturaufbau zu leisten. Ob das beim nächsten Wahlkampfevent, Skillsharing oder einfach bei einer weiteren Anreise zur nächsten LMV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend Berlin setzen wir bei den tiefstliegenden politischen Problemen an. Denn wenn Politik nur oberflächlich Probelem löst, kommen Schwebebahnen statt Verteilungsfragen dabei raus. Doch genau um die geht es: Investitionen für die Schiene (und Busse!), damit Mobilität für alle garantiert ist. Investitionen in die Jugend, damit auch im letzten Haus vor der Stadtgrenze niemand alleingelassen wird. Eben soziale Lösungen für alle, statt Lastenräder für wenige. Das machen wir natürlich nicht alleine, sondern mit den vielen engagierten Menschen und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzt sich die Grüne Jugend Berlin konkrete Ziele, um über die nächsten Jahre konstant auch in den Außenbezirken einen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen und Vor Ort überall in Berlin präsent zu sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir ermutigen die Kreisverbände, das Format der KV-Trios häufiger für Veranstaltungen zu nutzen, um vor Ort sichtbar zu sein und Menschen wohnortnah einzuladen. Diese Treffen werden vom Kampagnenteam auf Landesebene unterstützt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Berlin bleibt Berlin und damit strukturstärker als Brandenburg – wir organisieren daher gemeinsame niedrigschwellige Veranstaltungen mit der GJ Brandenburg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Insbesondere unterstützen wir finanziell und personell den Wahlkampf in Brandenburg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir sprechen Menschen in Außenbezirken explizit an um sie in der Grünen Jugend zu fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir geben gezielt Geld für die Stärkung der Außenbezirke aus (bspw. durch Veranstaltung, KV Unterstützung oder Materialien)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktiventreffen von Landesebene finden möglichst außerhalb der Ringbahn statt und örtliche Kreisverbände werden in der Planung mit eingebunden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die KV-Trios treffen sich weiter mindestens zweimal im Jahr und die Innenstadtbezirke bemühen sich um eine entlastung bei der Organisation. Weitere Kooperationen mit anderen kreisverbänden sind immer gern gesehen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im Wahlkampf ist es erklärtes Ziel, dass jedes Mitglied eine Aktion außerhalb der Ringbahn besucht</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jede Kampagne die die GJ Berlin macht muss spezifisch auf die Außenbezirke anwendbar sein, jede dritte muss ein spezifisches Thema des Außenbezirks aufgreifen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So stellen wir sicher, dass wir die Perspektive von Mitgliedern, die im Außenbezirk wohnen oder aufgewachsen sind einbeziehen und uns als Verband weiterentwickeln können. Wir erhöhen die Selbstwirksamkeitserfahrung der betroffenen Kreisverbände und stärken die Grüne Jugend selbst. Besser geht nicht.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 16:22:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Außenbezirke von Innen stärken</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69045</link>
                        <author>Jette Nietzard (LV Grüne Jugend Berlin)</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69045</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den ganzen Winter hat sich die Grüne Jugend Berlin mit einem Thema beschäftigt: Außenbezirke. Zunächst eine Begriffsdefinition: spricht dieser Antrag von Außenbezirken, meinte er ganz Berlin außerhalb vom Ring.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die in diesen Gebieten leben, kennen den täglichen Schmerz nur allzu gut, der Bus kommt mal wieder nicht, die S Bahn eh nur alle 20 Minuten, von einem Jugendzentrum träumen wir schon lange und nen späti suchste vergeblich. Tägliche Lebensrealität sieht hier eben anders aus. Aber wir, die Zeit unseres Lebens dort verbracht haben, wissen auch wie gut es ist noch ne Freifläche zu haben, auf der wir sprayen können. Oder haben als einize den BVG Muva verstanden. Und zumindest müssen wir nicht einschlafen um die U Bahn Endhaltestellen kenennzulernen. Wir sind viele – denn 70% der Menschen in berlin wohnen eben genau dort: außerhalb vom Ring.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend haben wir im letzten Winter viel gelernt und setzen stetig daran, unsere Arbeit in den Außenbezirken zu stärken. Und nicht nur das, auch Brandenburg hat unseren vollsten Support. Dabei sehen wir vor allem die Innenstadt-Mitglieder in der Verantwortung, ihren Beitrag zu diesem Strukturaufbau zu leisten. Ob das beim nächsten Wahlkampfevent, Skillsharing oder einfach bei einer weiteren Anreise zur nächsten LMV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne Jugend Berlin setzen wir bei den tiefstliegenden politischen Problemen an. Denn wenn Politik nur oberflächlich Probelem löst, kommen Schwebebahnen statt Verteilungsfragen dabei raus. Doch genau um die geht es: Investitionen für die Schiene (und Busse!), damit Mobilität für alle garantiert ist. Investitionen in die Jugend, damit auch im letzten Haus vor der Stadtgrenze niemand alleingelassen wird. Eben soziale Lösungen für alle, statt Lastenräder für wenige. Das machen wir natürlich nicht alleine, sondern mit den vielen engagierten Menschen und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzt sich die Grüne Jugend Berlin konkrete Ziele, um über die nächsten Jahre konstant auch in den Außenbezirken einen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen und Vor Ort überall in Berlin präsent zu sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Veranstaltungen werden vorrangig in die Außenbezirke gelegt um vor Ort sichtbar zu sein und Menschen wohnortnah einzuladen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Berlin bleibt Berlin und damit strukturstärker als Brandenburg – wir organisieren daher gemeinsame niedrigschwellige Veranstaltungen mit der GJ Brandenburg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Insbesondere unterstützen wir finanziell und personell den Wahlkampf in Brandenburg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir sprechen Menschen in Außenbezirken explizit an um sie in der Grünen Jugend zu fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir geben gezielt Geld für die Stärkung der Außenbezirke aus (bspw. durch Veranstaltung, KV Unterstützung oder Materialien)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktiventreffen von Landesebene finden möglichst außerhalb der Ringbahn statt und örtliche Kreisverbände werden in der Planung mit eingebunden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die KV-Trios treffen sich weiter mindestens zweimal im Jahr und die Innenstadtbezirke bemühen sich um eine entlastung bei der Organisation. Weitere Kooperationen mit anderen kreisverbänden sind immer gern gesehen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im Wahlkampf ist es erklärtes Ziel, dass jedes Mitglied eine Aktion außerhalb der Ringbahn besucht</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jede Kampagne die die GJ Berlin macht muss spezifisch auf die Außenbezirke anwendbar sein, jede dritte muss ein spezifisches Thema des Außenbezirks aufgreifen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So stellen wir sicher, dass wir die Perspektive von Mitgliedern, die im Außenbezirk wohnen oder aufgewachsen sind einbeziehen und uns als Verband weiterentwickeln können. Wir erhöhen die Selbstwirksamkeitserfahrung der betroffenen Kreisverbände und stärken die Grüne Jugend selbst. Besser geht nicht.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 12:05:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V10 neu: Solidarität mit allen Betroffenen des Krieges in Israel und Gaza - Ceasefire Now! Bring them Home now!</title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69038</link>
                        <author>Julia Espindola, Luna Afra Evans, Soffi Witt, Thomas Wiskirchen</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/69038</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solidarität mit allen Betroffenen! Für ein Ende der Gewalt!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Berlin erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen des<br>
Israel-Palästina-Konflikts und fordert ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Zivilist*innen in Israel, Gaza und dem Westjordanland. Es muss Frieden und Gerechtigkeit geben.<br>
In Solidarität mit allen Betroffenen innerhalb der Zivilgesellschaft Berlins, die Opfer von rassistischen oder antisemistischen Angriffen wurden oder Angehörige verloren haben, sowohl Palästinenser*innen als auch Jüdinnen*Juden, verurteilen wir nachdrücklich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die brutale antisemitische und völkerrechtswidrige Vernichtungsaktion seitens der Terrororganisationen Hamas, &quot;Islamischer Dschihad in Palästina&quot; (PIJ), PFLP und weiterer auf Israel am 07. Oktober 2023. Uns bestürzt dabei auch das Ausmaß an systematischer geschlechtsspezifischer Gewalt und ihr gezielter Einsatz als Mittel des Terrors.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Den andauernden Terror gegen Israel sowohl aus Gaza durch Hamas, PIJ, PFLP und weiteren als auch aus Libanon, insbesondere durch die Hisbollah.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jene Militäroperationen der israelischen Regierung, die zu tausendfachen Tod und Vertreibung von Zivilist*innen geführt haben und über das völkerrechtlich verbriefte Recht auf Selbstverteidigung hinausgehen. Auch hier verurteilen wir jede Form geschlechtsspezifischer Gewalt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die antisemitischen Attacken auf Synagogen, jüdische Bürger*innen und jüdische Einrichtungen in Berlin, wie den Angriff auf die Gemeinde Kahal Adass Jisroel am 18. Oktober 2023.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir sehen die zahlreichen diskursverhindernden Absagen und Störaktionen bei Veranstaltungen im Wissenschafts-, Kunst- und Kulturbereich, sowie von Ausstellungen und Theateraufführungen, welche den Israel-Palästina-Konflikt oder jüdisches oder palästinensisches Leben thematisieren, sehr kritisch. Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut unserer Demokratie und müssen gerade in Zeiten des Konflikts geschützt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die illegale Siedlungspolitik durch die israelische Regierung und die damit einhergehende Gewalt durch IDF und Siedler*innen gegen Palästinenser*innen im Westjordanland.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die völkerrechtswidrigen Vertreibungs- und Vernichtungsfantasien, die von einzelnen Mitgliedern der israelischen Regierung bei einer Konferenz am 28.01.2024 geäußert wurden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Unterstützung des Terrors von Hamas, PIJ und Hisbollah durch das iranische Regime.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Antisemitismus lässt sich nicht mit Rassismus bekämpfen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lehnen das falsche Narrativ des &quot;Importierten Antisemitismus&quot; ab. Antisemitismus existiert schon lange in Deutschland, sehr viele antisemitischen Straftaten haben einen rechtsextremen Hintergrund. Antisemitismus ist jedoch nicht nur ein Problem im rechten Spektrum, sondern in allen Teilen der Gesellschaft und in allen politischen Strömungen anzutreffen. Dem treten wir entgegen.<br>
Aktuell erhalten die Stimmen von migrantisierten Menschen in den Medien und in politischen Organisationen häufig wenig Gehör. Palästinenser*innen werden dazu besonders diskriminiert und ausgeschlossen, da sie in Deutschland als staatenlos bezeichnet werden. Statt der Verbreitung von rassistischen Narrativen, setzen wir uns für eine bessere Repräsentation von marginalisierten Perspektiven.<br><br><br>
Stimmen von Palästinenser*innen wie von Israelis müssen gehört werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Antisemitismus an den Berliner Unis</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gegen Antisemitismus egal, wo!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir distanzieren uns ausdrücklich von linken Gruppen wie &quot;Waffen der Kritik/Klasse Gegen Klasse&quot;, die an der FU Berlin antisemitische Parolen und Lehren verbreiten. Wir verurteilen den mutmaßlich antisemitischen Angriff auf den FU-Studenten Lahav Shapira.<br>
Gleichzeitig lehnen wir die Forderung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner ab, eine Exmatrikulation von Studierenden im Hochschulgesetz wieder einzuführen. Die Rückkehr des repressiven Ordnungsrechts an Universitäten ist kein Ersatz für eine antisemitismus- und rassismussensible Staatsanwaltschaft und für Präventionsangebote in Schulen und Hochschulen. Gerade wenn Rechte Kräfte in Deutschland immer stärker werden, müssen wir darauf achten, dass Diskursräume wie unsere Universitäten die höchstmögliche Freiheit garantieren und kein Ordnungsrecht geschaffen wird, das die Exmatrikulation für politische Positionierung ermöglicht. Die Anwendung des Hausrechts im Extremfall von körperlicher Gewalt an der Hochschule halten wir für notwendig.<br>
Als Teil der Meinungs- und Versammlungsfreiheit an Universitäten sind für uns ganz klar auch Formen des zivilen Ungehorsams legitim. Zu diesen gehören auch friedliche und gewaltfreie Hörsaalbesetzungen, die keinennicht (israelbezogenen) Antisemitismus oder Rassismus propagieren.<br>
Eine dauerhafte Präsenz von Polizei auf dem Campus lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Internationalismus leben - International Druck für Frieden und eine Lösung des Konflikts ausüben!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Berlin fordern wir die GRÜNE JUGEND Bundesebene dazu auf, sich zur aktuellen Lage in Israel, Gaza und dem WestjordanlandWest-Bank zu positionieren und sich gemeinsam mit der FYEG (Federation of Young European Greens) und in progressiven Bündnissen für ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Zivilist*innen und für eine friedliche und gerechte Lösung des Konflikts einzusetzen.Wir sind besorgt über die Äußerungen einzelner politischer Gruppen, die die antisemitische und völkerrechtswidrige Vernichtungsaktion der Hamas, PFLP und anderer vom 07. Oktober 2023 mit über tausend Toten oder das Leid der Palästinenser*innen in Gaza verharmlosen, relativieren oder sogar rechtfertigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass sich Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen (MARE) in Bündnissen mit solchen Organisationen bedroht fühlen können und die Gefahr besteht, dass wir sie als Mitglieder und politische Mitstreiter*innen verlieren. Wir fordern deswegen die Bundesebene und die Landesverbände der GRÜNEN JUGEND, sich kritisch mit Bündnispartner*innen auseinanderzusetzen und ihre Entscheidungen für Kooperationspartner*innen für den Verband transparent zu machen.<br><br>
Wir begrüßen sehr, dass der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin aktuell unter Begleitung der Mobilen Beratung gegen Rechts seine Bündnisarbeit in dieser Hinsicht kritisch reflektiert und wollen die GRÜNE JUGEND Bundesebene ermutigen, vergleichbare Prozesse anzustoßen.<br><br>
Wir fordern die GRÜNE JUGEND Bundesebene auf, sich darüber hinaus öffentlich an die Seite israelischer Linker wie der Bewegung Standing Together zu stellen und sich dafür einzusetzen, dass ein gerechter und nachhaltiger Frieden geschaffen wird. Dazu gehören für uns:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein sofortiger, beidseitiger und nachhaltiger Waffenstillstand zum Schutz von Zivilist*innen in Israel, Gaza und dem Westjordanland.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine sofortige Freilassung der israelischen Geiseln</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage in Gaza</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>rechtsstaatliche Institutionen und demokratische Wahlen in den Palästinensischen Gebieten mit dem Ziel einer legitimierten Vertretung der Palästinenser*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Politische Autonomie für einen zukünftigen souveränen palästinensischen Staat. Das Recht auf Selbstbestimmung von Palästinenser*innen muss international anerkannt und gesichert sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Ende der Gewalt durch IDF und Siedler*innen in der Westbank</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Freilassung von fälschlich inhaftierten Palästinenser*innen in Israel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Ende der illegalen Siedlungspolitik durch die israelische Regierung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>und eine Zweitstaaten-Lösung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Entwaffnung und Auflösung der Terrororganisation Hamas und weiterer Organisationen, die sich an den terroristischen Angriffen auf Israel beteiligt haben sowie ein Ende der Angriffe aus Libanon auf Israel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die aktuelle israelische Regierung und ihre klare Positionierung gegen eine Zweistaatenlösung und einen Waffenstillstand kritisch. Mitglieder der israelischen Regierung und Parlament, die völkerrechtswidrige und menschenverachtende Vertreibungsfantasien gegen Palästinenser*innen geäußert haben, können nicht Teil eines nachhaltigen und glaubwürdigen Friedensprozesses sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Konflikt findet dabei nicht in einem Vakuum statt. Besonders die Rolle des Iran in der Unterstützung des Terrors gegen Israel sollte dabei verurteilt werden. Die Revolutionsgarden des iranischen Regimes spielen eine zentrale Rolle im koordinierten Terror in der Region und sollten deshalb auch als Terrororganisation eingestuft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem fordern wir die konsequente Aufklärung aller möglicher Verstrickungen zwischen UNRWA (dem UN-Hilfswerk für palästinensische Geflüchtete) und der Hamas sowie der Vorwürfe von Veruntreuung und Korruption gegenüber UNRWA. Abhängig von den Ergebnissen der Aufklärung braucht es wirksame Konsequenzen und Reformen. Diese müssen die aktuelle Lage in Gaza berücksichtigen und dürfen nicht zu einer Verschlechterung der humanitären Hilfe für Palästinenser*innen führen. Ein Kollaps der humanitären Hilfe, vor allem während des Krieges, wäre katastrophal. Im Gegenteil sollte die humanitäre Hilfe, frei von etwaiger Korruption und Zweckentfremdung, weiter ausgebaut werden. Um eine noch größere humanitäre Katastrophe zu verhindern, fordern wir die israelische Regierung auf, den freien Zugang zu humanitärer Hilfe in Konfliktzonen zu sichern und sicherzustellen, dass es nicht zu Blockaden kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein diplomatischer und multilateraler Friedensprozess kann nur Erfolg haben, wenn alle Bevölkerungsgruppen über demokratisch legitimierte Vertreter*innen verfügen, die sich einer friedlichen und gerechten Lösung des Konflikts verpflichtet fühlen.Ziel eines Friedensprozesses muss die Bildung von zwei souveränen, demokratischen, rechtsstaatlichen, sicheren und lebenswürdigen Staaten für Israelis und Palästinenser*innen sein.Wir streben weiterhin für einen dauerhaften Frieden in der Region. Eine friedliche Koexistenz zwischen Israel, Palästina und Nachbarstaaten ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ceasefire now! Bring them Home now!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 11:52:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D2: Bezahlkarten: Populismus auf dem Rücken von Geflüchteten tragen wir nicht mit! </title>
                        <link>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/68900</link>
                        <author>Elina Schumacher, Tariq Kandil</author>
                        <guid>https://gjb-1lmv2024.antragsgruen.de/lmv/motion/68900</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegen Rechts hilft nicht selbst nach Rechts zu rücken:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die Grüne Jugend Berlin, lehnen die Einführung von Bezahlkarten für Geflüchtete ab. Nach GEAS und dem RückVG ist diese eine weitere von den Grünen mitgetragene Verschärfung, die Menschen marginalisiert, bevormundet und unter Generalverdacht stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Debatte rund um die Bezahlkarte konstruiert Probleme wo keine sind auf dem Rücken von Geflüchteten. Bezahlkarten stigmatisieren Menschen. Es gibt keine faktische Grundlage hinter der Behauptung, dass Geflüchtete Geld in ihre Heimat schicken und auch keine vernünftige Antwort auf die Frage, warum das überhaupt ein Problem sein sollte. Mit einer klaren Kante gegen Rechts hat die Einführung von Bezahlkarten nichts zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bezahlkarten machen das Leben teurer, denn an vielen Orten, die darauf ausgelegt sind, besonders günstige Angebote zu machen, kann nicht mit Karte bezahlt werden, wie bei den Tafeln, oder auf Flohmärkten und in Sozialkaufhäusern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Realität ist, dass Kommunen schon heute in der Lage sind, diese rassistische und klassistische Politik eigenständig umzusetzen. Dass Bezahlkarten nicht schon jetzt bundesweit eingesetzt werden, liegt u.a. am bürokratischen Aufwand hinter den Bezahlkarten, der Kommunen finanziell und personell belastet. Eine Neuregelung hierzu auf Bundesebene hat nichts mit tatsächlichen Unterstützungsbedarfen der Kommunen und Ländern zu tun. Wir lehnen auch die von der Union geforderte Einführung von Bezahlkarten für arbeitslose Menschen und Menschen in der Obdachlosigkeit ab. Auch hier ist klar, dass die Bezahlkarten keine Probleme lösen, sondern Stigmatisierung und Marginalisierung verstärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer auf Bezahlkarten pocht, hat die Lektion noch nicht gelernt: Schon in den 90er Jahren betrieb die CDU stigmatisierende Politik. Als Bezahlkarten damals in Berlin eingeführt wurden, nutzten viele Einzelhändler*innen die Not der Geflüchteten aus, um deren Guthaben gegen Geld zu wechseln; oft mit absurden Margen. Ab 2016 wurde in Erding erneut durch die Einführung von Bezahlkarten die Freiheit von Geflüchteten eingeschränkt, jedoch kam es oft zu tagelangen technischen Störungen, sodass auch dieses Konzept nach der Pleite des Zahlungsdienstabwicklers ruhen gelassen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Es ist nicht hinnehmbar, dass ausgerechnet Menschen, die oft Arbeitsverboten unterliegen, weniger als Bürgergeldempfänger*innen bekommen und ohnehin schon Traumata bewältigen müssen und Rassismus ausgesetzt sind, für politische Angstmache herhalten müssen. Das ist menschenverachtend.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Robert Habeck hat am 29.02.2024 und somit nach der Antragsfrist mit folgender Begründung den Grünen Widerstand gegen die Bezahlkarte aufgegeben: &quot;Die Bezahlkarte ist sinnvoll, um zu verhindern, dass Geld ins Ausland überwiesen wird. Entsprechend wird der Formulierungshilfe für die Einführung einer bundesweit einheitlichen Gesetzesgrundlage für die Bezahlkarte zugestimmt.&quot; Das ist einfach nur quatsch und hat mit grüner Politik und der Lebensrealität von Geflüchteten nichts zu tun.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Mar 2024 07:18:23 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>